Lunds Domkyrka
The towers are a landmark on the skyline of Lund.

Covid-19 und visitskane.com

Der folgende Text wurde vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie verfasst. Vor einem Besuch der erwähnten Sehenswürdigkeiten ist es daher ratsam, sich auf der Homepage und/ oder in den sozialen Medien der entsprechenden Anbieter über die aktuelle Lage zu informieren. Wir empfehlen, einen möglichen Besuch außerhalb der Stoßzeiten zu planen. 

Visitskane.com folgt den aktuell geltenden Reiseempfehlungen der schwedischen Gesundheitsbehörde (Folkhälsomyndigheten). Aktuelle Informationen zur Corona-Lage in Schweden gibt es hier (Englisch)

Die imposante Kathedrale liegt mitten im Zentrum von Lund. Der Eintritt ist frei. Für Führungen und Informationsmaterial fällt eine kleine Gebühr an. Deutsche und italienische Steinmetze folgten beim Bau der Kathedrale lombardisch-rheinischen Vorbildern. Im Dommuseum sind Gegenstände vom 12. Jahrhundert bis in unsere Zeit zu sehen. Wer möchte, kann eine Kerze anzünden, einen Gottesdienst besuchen oder die größte Domkirche des Nordens in seinem eigenen Tempo besichtigen.

 

 

 

Der Dom zu Lund

 

Lund cathedral

Sehenswürdigkeiten

TÜRME UND AUSSENBEREICH 

Die Türme des Doms sind 55 Meter hoch und erheben sich über die Innenstadt von Lund. Die Rundbogenfenster sind typisch für die romanische Bauweise der Kathedrale. 

DIE KRYPTA

Der größte Teil der Krypta stammt aus dem Jahr 1123 n. Chr. und weist Einflüsse aus der Normandie und Südengland auf. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Doms sind die beiden sogenannten „Finnsäulen“. Der Legende nach erbaute der Riese Finn das Gotteshaus. Da ihm jedoch der Lohn verweigert wurde, wollte er das Gebäude aus Rache wieder zerstören. Um das zu verhindern wurde ihm ein Streich gespielt, anschließend hat man ihn in Stein verwandelt. Bis heute steht er in der Krypta und umarmt eine Säule. Eine andere Deutung der Skulptur besagt, dass es sich hier um die biblische Figur des Simson handelt, der den Jerusalemer Tempel zerstört. 

DIE ASTRONOMISCHE UHR

Besondere Beachtung verdient auch die astronomische Uhr aus dem Jahr 1425 mit ihrem Mond, Sonnen- und Tierkreiszeiger. Die Uhr spielt zweimal pro Tag – begleitet von einer Prozession der Heiligen Drei Könige, die sich vor Maria und dem Jesuskind verbeugen. 

Auch der große Hochchor mit den dazugehörigen eichenen Chorstühlen aus der Mitte des 14. Jahrhunderts und der 3,5 Meter hohe siebenarmige Leuchter aus dem späten 15. Jahrhundert sind sehenswert. 

Map of Skåne

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